Birne

Grüne Jagdbirne

Synonyme
Metzer Bratbirne (Schweiz), Carisi (Frankreich), Carisi (Frankreich) Die „Grüne Jagdbirne“ entspricht der 1871 in den Pom. Monatsheften beschriebenen „Metzer Bratbirne“
Häufigkeit
3
Erkennungsmerkmale
leicht welliges Blatt, leicht befilzt, kann sehr a • keine DF (2.2) • K wt offen, Kb sternförmig (4.4) • lg St (5.3) • Kn länglich, Kn-kuppe abgerundet (6.7) • Blatt gewellt, unterseits befilzt (x) Die „Grüne Jagdbirne“ entspricht der 1871 in den Po
Fruchteigenschaften - außen
klein (bis mittelgroß), Schale dünn, hart, grüngelb + orange, Fruchtfleisch grobkörnig, stark adstringierend, saftig, sehr herb bis süßherb, 18% Zucker (60-90°Oe), sehr fest, druckfest
Reifeverhalten, Ernte, Lager
M.-E.Okt., Nov./Dez. (6-8 Wochen)
Verwendung
wertvolle, späte Wirtschafts- und Mostsorte, Scheidbirne, vor Verarbeitung noch lagern
Ertragsverhalten
sehr spät (insbes. bei Ho), dann fast regelmäßig, mittelhoch bis hoch
Großklima
bis in höhere, auch rauere Lagen (nicht naßkalte Raulagen)
Bodenverhältnisse
tiefgründig
Krankheiten, Schädlinge
mittelstark anfällig für Feuerbrand, sonst sehr widerstandsfähig
Blühverhalten
sehr widerstandsfähig, spät, lange anhaltend, nicht witterungsempfindlich
Wuchsverhalten
breitpyramidale, hohe und große Krone, mittelstark
Anbauform, Schnitt, Pflege
extensiv
Ursprung, Züchter, Verbreitung
unbekannt, soll deutscher Herkunft sein, Süddeutschland, Schweiz, Österreich, Pfalz: historisch nicht nachgewiesen, möglicherweise aber vorhanden
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