Apfel

Roter Stettiner

Synonyme
Roter Matapfel (?), Roter Winterstettiner, Roter Bietigheimer, Roter Zwiebelapfel, Malerapfel, Rosenapfel, Krautapfel, Maloner, Stettiner, Rotapfel, Roter Herrenapfel, Rostocker
Erkennungsmerkmale
- Frucht kugelförmig bis flachkugelförmig, sehr regelmäßig - Deckfarbe verwaschen, nicht gestreift - Schalenpunkte weiß - Kelchgrube schüsselförmig, manchmal mit Fleischperlen - Stielrube eng und tief, meist wenig berostet - Stiel kurz, selten über Stielgrube ragend
Fruchteigenschaften - außen
mittelgroß, abgestumpft rundlich, Klech halb offen, Kelchgrube weit, strahlig, Stiel kurz, Stielgrube tief, berostet, Schale glatt, etwas fettend, matt glänzend, feine Schalenpunkte, schwacher Duft, Grundfarbe goldgelb, Deckfarbe dunkel- bis hell blutrot
Fruchteigenschaften - innen
Fruchtfleisch gelblichweiß, feinzellig, fest, saftig, weinsäuerlich, typischer Nebengeschmack, hoher Zuckergehalt
Erntereife Beginn
ab Mitte Oktober
Haltbarkeit Ende
Mai
Reifeverhalten, Ernte, Lager
Dezember bis April, welkt nicht
Verwendung
Wirtschafts- und Mostsorte, auch zum Dörren
Ertragsverhalten
stark alternierend
Großklima
Höhenlagen, frosthart
Kleinklima
kältere Standorte, kalt, neblig
Bodenverhältnisse
nährstoffreich, tiefgründig
Blühverhalten
robust, vermutlich schlechter Pollenspender
Blütezeit
mittelfrüh
Wuchsverhalten
stark
Anbauform, Schnitt, Pflege
Streuobst
Ursprung, Züchter, Verbreitung
möglicherweise im 12. Jhdt. von Kreuzfahrern als 'Türkischer Weinling' eingeführt, beschrieben 1796 als bekannteste Apfelsorte in Deutschland
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