Apfel

Rheinischer Winterrambur

Synonyme
Winterrambour, Menznauer Jägerapfel, Theuringer Rambur, Rambur d'Hiver, Chasseur de Menznau
Erkennungsmerkmale
- weiße, eingesenkte Schalenpunkte
Weitere Merkmale
kleines Kernhaus, meist wenige oft taube, lange Kerne (Hartmann/Fritz)
Fruchteigenschaften - außen
mittel-groß, unterschiedlich und unregelmäßig geformt, kegelförmig (bis flachrund), starke Kanten, Kelchgrube schüsselförmig, Kelch geschlossen, Stielgrube weit, tief, Stiel kurz und dick, Schale hart, fettig, helle Schalenpunkte, Grundfarbe gelbgrün, Deckfarbe sonnenseits flächig rot oder gestreift, stark duftend
Fruchteigenschaften - innen
Fleisch gelblich weiß, fest, mäßig saftig, säuerlich, schwach aromatisch
Erntereife Beginn
ab Ende September
Haltbarkeit Ende
April
Reifeverhalten, Ernte, Lager
windfest bis Baumreife, dann Fruchtfall, im Lager auf Fleischbräune achten
Verwendung
Tafelobst, Backen, Trocknen, Kochen, Saft, Wein, Brennerei
Ertragsverhalten
spät einsetzend, alternierend
Großklima
Höhenlagen, nicht sicher frosthart
Kleinklima
geringe Ansprüche, kalt, neblig
Bodenverhältnisse
sehr geringe Ansprüche a.schw, genügend feucht
Krankheiten, Schädlinge
Mehltau, Krebs, wenig Schorf. (sehr gering anfällig, wenig anfällig für Krebs?), Feuerbrand
Blühverhalten
triploid (guter Pollenspender?), mittelspät, lang andauernd
Wuchsverhalten
stark
Anbauform, Schnitt, Pflege
extensiv, Streuobst
Ursprung, Züchter, Verbreitung
schon im 17. Jhd. bekannt, vermutlich aus den Benelux-Ländern
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