Apfel

Holsteiner Cox

Synonyme
Holsteiner Gelber Cox, Vahldiks Sämling, Vahldiks Cox III, Holstein
Erkennungsmerkmale
- flache Kelchgrube, typisch ringförmig berostet - Kelch offen - Fruchtfleisch gelblich, Coxgeschmack deutlich
Weitere Merkmale
breite flache Baumkrone (Hartmann)
Fruchteigenschaften - außen
mittelgroß (bedeutend größer als Cox), Kelch groß, offen, Kelchgrube, flach, weit, Stiel kurz, Stielgrube eng, Schale fest, etwas rau, Grundfarbe goldgelb, Deckfarbe streifig rot, feine Schalenpunkte
Fruchteigenschaften - innen
Fruchtfleisch fest, grobzellig, saftig, aromatisch, guter Geschmack (weniger Aroma als Cox)
Erntereife Beginn
ab Mitte September
Haltbarkeit Ende
Dezember
Reifeverhalten, Ernte, Lager
folgernd, Fleischbräune bei zu später Ernte, Glasigkeit u. Stippe
Verwendung
Frischverzehr, Wirtschafts- u. Mostsorte
Ertragsverhalten
hohe bis geringe Erträge
Großklima
Küstennähe, Holz frostempfindlich
Kleinklima
bis geschützte mittlere Höhenlagen in Norddeutschland
Bodenverhältnisse
nährstoffreiche, ausreichend feuchte Böden
Krankheiten, Schädlinge
unempfindlich, stark anfällig für Feuerbrand, auch: Schorf, Mehltau, Krebs, Spitzendürre, viröse Triebsucht,
Blühverhalten
witterungsempfindlich, triploid
Blütezeit
mittelspät
Wuchsverhalten
starkwüchsig auch im Vollertrag, breit, schwachentwickelte Mittelachse
Anbauform, Schnitt, Pflege
Topfobst, ext.ensiv in Küstennähe, Ausdünnen, sehr pflegebedürftig
Ursprung, Züchter, Verbreitung
um 1920, Sämling v. Cox Orange, Lehrer Vahldik, Eutin / Holstein, verbreitet ab 1942
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