Apfel

Eifeler Rambur

Synonyme
Dürener Rambur, Winterrambur von Duhamel
Erkennungsmerkmale
- Frucht groß bis sehr groß - Frucht unrund, rambourförmig - Deckfarbe streifig / geflammt, zum Teil scharf abgesetzt - breite Kelchgrube - Kelch groß, offen, Kelchblätter breit, grün bleibend - offenes Kernhaus
Weitere Merkmale
Kernhauswände glatt, breit ohrenförmig
Fruchteigenschaften - außen
mittelgroß bis groß, abgeflacht kegelförmig, asymmetrisch, kantig, Kelch geschlossen bis halb offen, Kelchgrube mit deutlichen Rippen, Stiel kurz, dick, Stielgrube berostet, Schale glatt, Grundfarbe grünlich gelb, Deckfarbe rot, deutliche Streifen
Fruchteigenschaften - innen
Fruchtfleisch gelblichweiß, grob, saftig, erst hart, dann mürbe, süß
Erntereife Beginn
Oktober
Genussreife Beginn
Dezember
Haltbarkeit Ende
März (April)
Reifeverhalten, Ernte, Lager
welkt nicht
Verwendung
Tafel-, Brenn- u. Mostapfel
Ertragsverhalten
Erträge periodisch hoch, unter Umständen Alternanz, nicht früh einsetzend
Großklima
für Höhenlagen, raue Lagen, widerstandsfähig
Kleinklima
für frostgefährdete Lagen
Bodenverhältnisse
für feuchte Böden, sehr geringe Ansprüche
Krankheiten, Schädlinge
robust, Schorf nur in nassen Jahren
Blühverhalten
spät, lange anhaltend, wahrscheinlich triploid
Wuchsverhalten
mittelstark, später schwächer, großer Baum und breite Krone
Anbauform, Schnitt, Pflege
extensiv
Ursprung, Züchter, Verbreitung
vor 1900, Mosel, Saar, Eifel, Norddeutschland, Holland
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